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Aktuelles

Kampagnenstart GEMEINT SIND WIR ALLE! - kein Platz für Nazis und Rassismus

http://gemeint-sind-wir-alle.de/

Einladung zum Pressegespräch am 13.12.2016, 11 Uhr, Büro Nordbayern des Bayerischen Flüchtlingsrats in Nürnberg

Nazis treten immer offener und aggressiver auf. Besonders in der Nürnberger Südstadt kommt es immer häufiger zu rechten Provokationen bis hin zu offenen Drohungen gegen Akteure der Stadtgesellschaft, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft einsetzen. Bereits 2015 ruft die neonazistische Kleinstpartei der III. Weg zu „nationaler Selbsthilfe“ gegen Gäste und Betreiber_innen des Arsch und Friedrich auf. 2016 werden die Kirchengemeinde Nürnberg-Lichtenhof, das Amt für Jugendarbeit in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, der Bayerische Flüchtlingsrat und die Kneipe Bela Lugosi Ziel von rechten Angriffen, indem die Schlösser der jeweiligen Räumlichkeiten mehrfach verklebt und somit unbrauchbar gemacht werden. Ende Juli werden Einbruchsspuren an der Bürotür des Bayerischen Flüchtlingsrates festgestellt. Ein Stammgast des Bela Lugosi erhält Drohbriefe, eine Gruppe von Nazis baut sich mit einer Reichskriegsflagge während des Kneipenbetriebes vor dem Lokal auf und bedroht Gäste und Betreiber_innen offen. Wenige Wochen später bemerken das Kneipenteam Benzinspuren auf der Eingangstür. Das Gostner Hoftheater wird zur Zielscheibe öffentlicher Diffamierung durch die AfD, weil sie Flüchtlingen freien Eintritt gewährt. Bedrohungen im Internet von Rechtsaußen gegen Mitarbeiter des ver.di-Arbeitskreis Antifaschismus/Antirassismus komplettieren das Bild.
Tagtäglich werden Menschen von Nazis bedroht und angegriffen.­ Rassismus findet überall statt:  In der Arbeit, in der Schule, in der Kneipe und auf der Straße. Auch in Nürnberg.

ES TRIFFT EINZELNE, ABER GEMEINT SIND WIR ALLE!


Mit der Kampagne
GEMEINT SIND WIR ALLE!- kein Platz für Nazis und Rassismus wollen wir uns als vorerst lokales Bündnis klar gegen Nazis und Rassismus positionieren und uns mit den Betroffenen von Nazi-Angriffen solidarisieren. Bei dem Pressegespräch werden die anwesenden Erstunterzeichner_innen zunächst von den rassistischen Angriffen und Provokationen gegen ihre Einrichtungen berichten. Im Weiteren werden wir den gemeinsamen Aufruf vorstellen. Zudem sprechen wir über die vorläufigen Planungen zur Kampagne GEMEINT SIND WIR ALLE! - kein Platz für Nazis und Rassismus.

Bei der Pressekonferenz werden sprechen:

Sebastian Held, Arsch und Friedrich
Matthias Weinzierl, Bayerischer Flüchtlingsrat
Bastian Silberkuhl, Bela Lugosi
Gisela Hoffmann, Gostner Hoftheater
Ulli Schneeweiß, ver.di-Arbeitskreis Antifaschismus/Antirassismus


Die Pressekonferenz findet statt:


Dienstag, 13.12.2016 | 11.00 Uhr
in den Räumlichkeiten des Bayerischen Flüchtlingsrats
Büro Nordbayern
Humboldtstr. 132
90459 Nürnberg
U-Bahn Aufseßplatz



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Helen Vierkötter | 0911-99445946 | 0176 - 641 972 32

Die Kampagne wird gefördert durch das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" (BfDT)

 

Rückblick

Kunstprojekt mit Flüchtlingen "Die innere Stadt" vom 9.-16.10.2016

Im Vorfeld der Eröffnung fertigte das Team um den Papierkünstler Johannes Volkmann mit den Flüchtlingen Profiltafeln an, auf denen persönliche Daten, sowie Wünsche und Hoffnungen standen. Im Gottesdienst am 9.10. wurden die Tafeln "verpackt" auf die Stühle gesetzt. Nach dem Gottesdienst wurden die Tafeln "entpackt" und es wurden Kochpatenschaften gebildet, bei denen die Flüchtlinge in einem "einheimischen Haushalt" ein Gericht aus ihrer Heimat kochen sollten.
Der Gottesdienst am 16.10. wurde mit der langen "verpackten" Tafel gefeiert. Das Szenario erinnerte schon ein wenig an die Vesperkirche, wo auch nach dem Gottesdienst gespeist wird.
Hier war es so, dass die Flüchtlinge mit ihren Kochpaten und den äthiopischen, irakischen und syrischen Gerichten um 13 Uhr in die Kirche kamen. Etwa 60 Personen saßen gemeinsam an dem langen Tisch, redeten, lachten und genossen die entspannte und unkomplizierte Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg- ein Zeichen der Hoffnung, ein Zeichen, dass ein Miteinander in Frieden möglich ist.

Bilder dazu finden Sie in der Bildergalerie unter Start.

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